Warum man von Problemen nicht wegrennen sollte

Jeder kennt es und hat es sicherlich schon unzählige Mal gemacht. Jeden Tag passieren Dinge, die außerhalb unseres Einflussbereiches liegen. Jeden Tag werden wir aufs Neue herausgefordert. Manchmal ist es eine kleine Sache, die uns nur nervt, manchmal ist es ein eine so große Sache, die uns ganz schön ins Straucheln bringt. Dieses Gefühl ist absolut unangenehm und wir versuchen, dass so schnell wie möglich abzuschütteln. Viele Menschen sagen sich in solchen Momenten „Einfach nicht daran denken“, „Das klärt sich sicherlich von allein“ oder „Das legt sich sicherlich bald“. Viele Menschen flüchten auch oft in eine Art Parallelwelt, in der dieses Problem nicht existiert hat. Sie leben einfach vor sich hin, als wäre das nie passiert.

Photo by Roberto Shumski on Pexels.com

Klar, warum soll man sich mit unangenehmen Themen oder Dingen beschäftigen, wenn man sowieso schon so viel um die Ohren hat. Oder warum die Kraft und Zeit und eventuell auch die Ressourcen investieren, wenn man wahrscheinlich sowieso nichts an dem Problem ändern kann. Vielleicht hat man auch schon unzählige Male versucht, das Problem zu lösen, aber es hat sich einfach nichts getan. Oder man ist eben diesem Problem bzw. Problemen aus dem Weg gegangen. Hierzu fällt mir gerade eine Geschichte ein, diese habe ich mal in einem Buch gelesen und ich fand sie so schön und lehrreich zugleich, dass ich sie bei jeder Gelegenheit gerne erzähle.

Die Wanderer

Ein junger Mann macht sich auf reisen und kommt nach einer Weile bei einer Stadt an. Vor den Stadtmauern ist ein großes Tor und davor sitzt ein alter Mann. Der junge Mann begrüßt diesen alten Geiß und wünscht einen guten Tag. Gleich darauf fragt der junge Mann, welche Stadt dies sei und wie diese Stadt so ist? Der alte Mann beantwortet geduldig alle Fragen. Zum Schluss stellt der junge Mann eine letzte Frage. „Wie sind die Menschen in dieser Stadt“ fragt er. Darauf erwidert der alte Mann mit einer Gegenfrage „Wie waren denn die Menschen in deiner alten Stadt, wo du herkommst“. Der junge Mann beginnt sofort zu erzählen. In seiner alten Stadt waren alle Menschen superentspannt. Sie waren alle sehr hilfsbereit und zuvorkommend. Es gab kaum einen Tag, woran er sich erinnern konnte, an dem er sich mit jemanden nicht gut verstand und auskam. Daher hatt er nur positive Erinnerungen an die alte Stadt und deren Menschen. Der alte Mann nickte und antworte daraufhin. Mein Sohn, dieselbe Art von Menschen wirst du auch in dieser Stadt anfinden. Daraufhin heißt der alte Mann den jungen Mann willkommen und ließ ihn in die Stadt einkehren.

Noch am selben Tag stand ein weiterer Junger Mann an den Toren der Stadt und ging zum alten Mann. Auch dieser junge Mann wollte vieles über die Stadt in Erfahrung bringen und die Fragen ähnelten sehr des Jungen Mannes vor ihm, somit erhielt er auch dieselben Antworten vom alten Mann. Auch die letzte Frage war dieselbe die der junge Mann stellte. „Erzähl mir alter Mann, wie sind die Menschen in dieser Stadt?“ Auch hier entgegnete der alte Mann mit einer Gegenfrage. „Wie waren denn die Menschen in der Stadt, wo du herkommst?“. Der junge Mann überlegte kurz und fing wütend zu erzählen an. „Die Menschen in meiner alten Stadt waren furchtbar. Sie gönnten mir nichts und waren immer neidisch auf mich. Sie waren meistens habgierig und lästerten den ganzen Tag. Sie versuchten mich bei jeder Gelegenheit, sich über mich lustig zu machen oder sogar zu betrügen. So nun erzähl alter Mann, wie sind die Menschen in dieser Stadt“. Der alte Mann antwortete „Mein Sohn, ich muss dir leider sagen, die Menschen dieser Stadt sind genauso wie du eben geschildert hast. Du wirst hier kein frieden finden. Zieh weiter, eventuell hast du woanders mehr Glück“.

Die Moral von der Geschichte

1. Weglaufen von Problemen bringt nichts. Du wirst überall dieselben Probleme haben. Du wirst überall mit denselben Themen konfrontiert und musst dich eben diesen Stellen. Wenn du heute im Job nicht zufrieden bist, dich deine Beziehung nicht glücklich macht oder du das Gefühl hast, dich immer mit denselben Problemen rumzuschlagen, dann solltest du dir Gedanken machen, ob du nicht vielleicht das Problem bist?

2. Vielleicht wird es Zeit, mal andere Wege zu gehen. Albert Einstein hat mal gesagt „Die Definition von Wahnsinn: Das Gleiche immer und immer wieder tun und ein anderes Ergebnis erwarten.“ Wenn du dieselben Probleme immer wieder hast, dann ist es an der Zeit, sich neuen Methoden zu widmen. Neue Herangehensweisen auszuprobieren oder eben eine neue Sicht auf die Dinge zu bekommen.

Egal wie man sich entscheidet, Hauptsache ist:

  1. Man wird aktiv und ändert was an dem Status quo
  2. Man stellt sich dem Problem
  3. Man geht den Problemen nicht aus dem Weg, sondern stellt sich Ihr.

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Über den Autor

Mein Name ist Ümit Kocyigit und ich beschäftige mich bereits mehr als 10 Jahre lang mit Vertrieb, Psychologie und Menschenführung. Durch ein vielseitiges und abwechslungsreiches Leben entwickelte ich mich stetig weiter und möchte mein Wissen mit Ihnen teilen. Als Führungskraft, Manager und Koordinator motiviere ich jeden Tag Menschen und versuche das Beste aus Ihnen rauszuholen. In meiner Laufbahn arbeitete ich für einige Großkonzerne und habe viele Jahre Erfahrung in der Selbstständigkeit sammeln können.

3 Kommentare zu „Warum man von Problemen nicht wegrennen sollte

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