Welches Ziel hat dein Vorhaben?

Wir tun alle jeden Tag Dinge und nehmen uns Dinge vor. Wir haben unglaublich viele To Dos und werden gefühlt nie wirklich fertig. „So viel zu tun und nur so wenig Zeit“ ist ein Spruch, den ich und so viele Menschen Tag täglich hören und selbst sagen. Es mangelt uns nie an irgendwelchen Aufgaben, Maßnahmen oder Ziele, die wir erreichen wollen. Doch schlussendlich fragen wir uns viel zu selten die eigentlich wichtigste Frage. Welches Ziel will ich eigentlich damit erreichen?

Photo by Andrea Piacquadio on Pexels.com

All unsere Aufgaben, die wir tagtäglich erledigen, jede Maßnahme, die wir versuchen umzusetzen oder all die unzähligen Prioritäten, die wir setzen, um schneller Ergebnisse zu erzielen, sollten eigentlich ein Ziel verfolgen. Doch im Grunde ist es doch ganz anders in der Realität. Wie viele dieser oben genannten Dinge tun wir nur, um überhaupt etwas getan zu haben? Wie viele von all diesen so gut klingenden Maßnahmen setzen wir um in der Hoffnung, dass sich was in unserem Leben oder Arbeit bewegt. Dabei ist es im Grunde doch ganz einfach. Bevor wir uns irgendeiner Aufgabe, Maßnahme oder Tätigkeit widmen, sollten wir uns fragen welches Ziel will ich eigentlich erreichen?

Aus dem echten Leben

Heute habe ich in meinem Job ein Meeting gehalten und ich muss zugeben, dass ich nicht wirklich vorbereitet war. Das war im Grunde auch gar nicht so schlimm, da ich ganz neu in der Position bin. Ich genieße quasi noch Welpenschutz. Zudem hielt ich das Meeting nur, weil es meine Vorgänger auch immer hielten. Daher fragte ich meine Kollegen, die immer an diesen Meetings teilnehmen, was genau in diesen Meetings besprochen wurde und mit welchem Inhalt das Meeting gefüllt wurde. Dies habe ich dann erst mal für mich eins zu eins übernommen. Ich habe nicht hinterfragt, warum das so gemacht wurde und auch nicht, welchen Sinn das Ganze hatte. Ich habe es einfach so umgesetzt, weil es schon immer so gemacht wurde. Ganz schön erbärmlich, wenn man sich das mal so auf der Zunge zergehen lässt.

Natürlich hatte ich auch noch das Glück, dass mein Vorgesetzter heute bei diesem Meeting teilnehmen wollte. Selbstverständlich lud ich ihn herzlich ein, habe ihn aber vorher noch gewarnt, dass diese Meetings noch gar nicht so strukturiert und ausgearbeitet ist, wie er es meistens von mir gewohnt war. Nun ja, wie erwartet Beginn das Meeting mit einer guten Stimmung und endete mit ein paar netten Worten. Soweit so gut. Später bat ich um ein Feedback von meinem Vorgesetzten. Es gab einige Punkte, die gut und einige Punkte, die nicht so gut waren, allerdings hat mich eine Frage völlig aus der Bahn geworfen. Er fragte mich welches „Ziel hatte dieses Meeting?“. So eine einfache Frage und doch so tiefsinnig. Selbstverständlich habe ich mich versucht, so gut es ging aus der Sache zu winden und alles Mögliche versucht zu erklären und klar zustellen. Aber ich wusste tief in mir drin, dass ich kein wirkliches Ziel verfolgt hatte. Ich hielt das Meeting nur weil es vor mir auch alle getan hatten.

Warum so und nicht anders

Warum tun wir Dinge nur, weil man es bisher auch getan hat? Warum hinterfragen wir so viele Abläufe nicht? Warum nehmen wir so unglaublich viele Maßnahmen und Aufgaben einfach hin? Wieso stellen wir nicht diese einfache Frage „Welches Ziel wollen wir damit erreichen?“

Ich bin der Meinung, wenn wir in einer der oben genannten Dinge wie Maßnahmen, Aufgaben etc. kein konkretes Ziel definieren können. Dann können wir uns die Zeit und Kraft auch sparen. Mal im ernst, wer fährt auf offene See ohne ein Ziel und ohne ein Plan? Dann kann man das ganze Vorhaben auch einfach abblasen. Somit spart man sich unglaublich viele Ressourcen.

Dann halten wir mal Fest. Das nächste Mal, wenn wir ein Meeting halten, eine Maßnahme einführen, eine Aufgabe verteilen oder einfach nur etwas tun wollen, nur um etwas getan zu haben, sollten wir uns folgende Fragen stellen:

  1. Welches Ziel verfolge ich?
  2. Verstehen alle Beteiligten welches Ziel wir verfolgen?
  3. Erreiche ich dieses Ziel mit diesen Maßnahmen / Aufgaben / ETC.

Weil wenn nur eine dieser Fragen mit Nein beantwortet werden kann, dann kann man sich die Mühe auch sparen.

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Über den Autor

Mein Name ist Ümit Kocyigit und ich beschäftige mich bereits mehr als 10 Jahre lang mit Vertrieb, Psychologie und Menschenführung. Durch ein vielseitiges und abwechslungsreiches Leben entwickelte ich mich stetig weiter und möchte mein Wissen mit Ihnen teilen. Als Führungskraft, Manager und Koordinator motiviere ich jeden Tag Menschen und versuche das Beste aus Ihnen rauszuholen. In meiner Laufbahn arbeitete ich für einige Großkonzerne und habe viele Jahre Erfahrung in der Selbstständigkeit sammeln können.

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