Warum der Start das schwierigste ist

Wer kennt nicht diesen Moment, wo einem eine unglaubliche Idee durch den Kopf schießt und man zuerst gar nicht glauben kann, dass dies einem selbst eingefallen ist. Diese Momente sind so surreal und elektrisierend zugleich. Sofort beginnt man diese Idee in einem Traum durchzuspielen. In Gedanken ist der Grundstein schon gelegt, die benötigten Räume schon gemietet, die benötigten Ressourcen schon bestellt und die Produktion schon gestartet. Man hat in diesem Moment nur Lösungen parat und es scheint unmöglich zu sein, dass diese Idee oder Traum nicht erfolg haben könnte. Als würde es den Naturgesetzen widersprechen, wenn diese Idee nicht mit sofortiger Wirkung die Welt verändern würde. Diese Momente sind unbezahlbar, nicht weil Sie so selten sind, sondern weil man die Welt für einen kurzen Augenblick so sieht, wie Sie sein könnte. Ein Traum eben. Unter dem Wort Traum verstehen wir Menschen übrigens ein „sehnlicher, unerfüllter Wunsch“. Ich glaube, man kann es nicht besser definieren.

Ein unerfüllter Wunsch.

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Was hält uns Menschen eigentlich von unseren Träumen ab? Und warum ist der erste Schritt auf unsere Träume zu zugehen, so schwer. Was ist so mächtig, dass es in einer so kurzen Zeitspanne diesen Unternehmergeist, diesen Spirit, diesen Drive fast gänzlich auslöscht und uns ausbremst. Wieso lassen wir eine solche Sache überhaupt so sehr an uns ran und tragen selbst dazu bei? Ich werde es Ihnen sagen. Wir legen Wert drauf, was andere über unsere Idee Denken. Viele werden in diesem Moment wissen, was ich meine andere wiederum nicht. Ich versuche es mal für die zu erläutern, die nicht wissen, was ich meine. Was ist meistens die erste Handlung, wenn wir eine neue Idee haben? Und was sollte unsere eigentliche Handlung sein.

Kurze Anleitung für Erfolg: Unsere erste Handlung sollte folgende sein. Wir sollten uns mit der Idee sofort auseinandersetzten und niederschreiben. Wir sollten uns ein Bild verschaffen, inwieweit es diese Idee schon gibt. Wenn ja, dann sollte man sich Gedanken über die Optimierung machen. Wenn es die Idee noch nicht gibt, dann an die Umsetzung. Mann sollte Vor- und Nachteile Abwägen und wenn die Vorteile, also der Nutzen der Idee, die Kosten übersteigen, ist es eine gute Idee und somit auch umsetzbar. Den Traum sollte man aufsplitten in kleine Abschnitte, somit wird er ein Plan und ein guter Plan ist immer umsetzbar. Das war ein Schnelldurchlauf, wie es sein sollte. Und jetzt kommt der Part, wie es meistens erlebt wird.

Unsere erste Handlung ist meist die Kommunikation an Freunde und Verwandte. Das Erste, was wir machen, ist unsere Idee mit jemanden teilen. Das ist der erste größte Fehler. Wir wollen das uns andere in unserer Sache oder Idee bestärken und unterstützen. Wir suchen nach Bestätigung, dass diese Idee gut ist. Wir suchen Gleichgesinnte, die uns dafür feiern, dass wir diese Idee entwickelt haben. Doch das ist meistens der Anfang vom Ende. Mann könnte auch sagen, dass wir unserer Idee den ersten Dolchstoß verpasst haben. Ab jetzt kann man quasi beobachten, wie langsam die Idee zerredet und durch den Fleischwolf gedreht wird. Aussagen wie „Die Idee ist gar nicht mal so schlecht, aber ….“ ist der Beginn vom Sterben deiner Idee. Eventuell kommen auch Aussagen wie „Das gibt es doch schon“, „Wie willst du das bitte umsetzten“, „Dafür brauchst du aber viel Geld“ oder „Lohnt sich der Aufwand überhaupt?“. Ich könnte sicherlich noch 20-40 weitere Todesstöße von dritten für deine Idee auflisten, aber ich denke, ihr habt verstanden, worauf ich hinaus will.

Früher war ich am Boden zerstört, wenn ich eine gute Idee hatte und diese dann von meiner Familie oder Freunden zerredet wurde. Ich habe das Gefühl bekommen, dass sie mir die Umsetzung gar nicht zutrauen oder schlimmer noch, dass Sie mir diesen Traum gar nicht gönnen. Selbstverständlich habe ich mir auch oft versucht einzureden, dass ihnen einfach die kognitiven Fähigkeiten fehlen, um meine Träume oder Ideen zu verstehen. Aber ich kann euch beruhigen, auch daran hat es nicht gelegen. Eines Tages habe ich ein Video gesehen. Dieses Video war wirklich sehr aufschlussreich und war wirklich glücklich auf dieses Video gestoßen bin. Was mich allerdings umgehauen hat, war folgende Aussage in diesem Video „Nur du kannst deinen Träumen Leben einhauchen, den dieser Traum wurde nur dir geschenkt und sonst niemanden. Die anderen Menschen werden deinen Traum nicht verstehen und ihn nie mit den Augen sehen, wie du ihn siehst. Es ist dein Traum und entweder erweckst du ihn zum Leben oder du siehst dabei zu, wie er stirbt“. Das hat alles geändert, man könnte sagen, das war der „Gamechanger“ Moment für mich.

Zurück zu euch. Was ich euch mit all dem sagen möchte, ist Folgendes. Wenn ihr eine Idee habt und die wirklich gut findet, dann arbeitet an ihr und formt sie. Investiert eure Kraft, Zeit und Geld dafür aber nicht in das überzeugen von Menschen, die diesen Traum nicht geschenkt bekommen haben. Seit kritisch mit euch selbst und eurer Idee aber nimmt keine Kritik von Menschen an, die keine Träume haben. Vor allem nicht von Menschen, die Ihr leben, nie was gewagt haben, sich nie aus ihrer Komfortzone bewegt haben oder geschweige den ihr eigenes Leben im Griff haben.

Albert Einstein hat mal gesagt „„Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“. Also macht nicht immer denselben Fehler und erwartet andere Ergebnisse. Behaltet eure Träume für euch und entwickelt Sie weiter. Zeigt euren Freunden und Familien die Resultate und die Ergebnisse alles andere ist nur Zeitverschwendung.

Was halten wir nun fest:

  1. Teilt eure Träume mit niemanden
  2. Teilt sie vor allem nicht mit Menschen, die keine Risiken eingehen, selbst keine Träume haben oder sich selbst nicht aus Ihrer Komfortzone rausbewegen.
  3. Wiederholt nicht immer wieder dieselben Fehler und erwartet neue Ergebnisse, denkt mal Out of the Box und versucht neue Herangehensweisen.
  4. Wenn ihr was mit euren Freunden oder Familien teilen wollt, dann bitte nur die Resultate oder Ergebnisse. Alles andere ist nur Kraftrauben und eine pure Zeitverschwendung.

Ich hoffe, mein Artikel hat Ihnen gefallen und Sie besuchen meine Seite bald wieder.

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Beste Grüße, Ihr Ümit Kocyigit

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