Warum aufgeben nicht gleich aufgeben bedeutet!

„Ein Traum ist unerlässlich, wenn man die Zukunft gestalten will“ Victor Hugo

Jeder hat Wünsche und Träume, die er verfolgen möchte. Jeder dieser Träume bewegt ihn zum handeln. Natürlich unterscheidet uns alle ein wichtiger Punkt. Jeder hat ein anderes Durchhaltevermögen. Bei dem einen bleibt es bei einem Traum und wird nie zur Realität. Ein anderer überlegt, wie er diesen Traum verwirklichen kann und bemerkt dann, dass ihm der Aufwand zu groß oder sein Verlangen danach nicht groß genug ist. Eine andere wiederum legt sich einen Plan zurecht und kommt nie zur Umsetzung. Ich könnte diese Liste noch ewig weiterführen. Wichtig ist allerdings, dass nur die Wenigsten ihre Träume verwirklichen. Aber heißt das nun, dass diese Menschen nie aufgegeben haben? Nun, die Antwort ist ja und nein.

Photo by Andrea Piacquadio on Pexels.com

Erfolgreiche Menschen oder Menschen, die ihre Ziele, Träume und Wünsche verwirklicht haben, sind Menschen, die ihren Fokus nie verloren haben. Sie setzten sich ein übergeordnetes Ziel. Solche Ziele könnten beispielsweise folgende sein.

  • Ich möchte mit 40 ein Eigenheim besitzen
  • Ich möchte eine erfolgreiche Führungskraft werden
  • Ich möchte der beste Fußballer des Landes werden
  • Ich möchte mit 50 finanziell unabhängig sein
  • Ich möchte mein eigenes Geschäft gründen und erfolgreich betreiben

Das sind nur ein paar Beispiele, wie diese übergeordneten Ziele heißen könnten. Alle Menschen, die sich solche Ziele gesetzt haben und auch erreicht haben, sind oft gescheitert und haben oft aufgegeben. Was genau ist damit gemeint? Kein Mensch, der unter normalen Umständen lebt oder nicht mit unglaublich viel Talent, Intelligenz oder Reichtum geboren wurde, schafft seine Ziele auf Anhieb zu erreichen. Jeder einzelne wird unglaublich viele Anläufe brauchen. Jeder dieser Anläufe und Versuche wird ihm etwas beibringen und lehren. Jeder erfolgreiche Mensch ist wahrscheinlich öfter gefallen, als die meisten es überhaupt probiert haben. Heißt das, sie haben nicht aufgegeben? Nein, sie haben sogar oft aufgegeben. Sie haben einzelne Ideen aufgegeben, sie haben einzelne Investitionen aufgegeben, sie haben den Weg aufgegeben, den sie eingeschlagen haben. Allerdings haben sie niemals das Ziel aufgeben, das sie verfolgen.

Jeder scheitert an dem einen oder anderen Punkt. Jeder hat mal schlechte und gute Tage. Manchmal sind wir hoch motiviert, manchmal eben nicht. Wir werden auf dem Weg zu unseren Träumen und Zielen auf so viel Hindernisse stoßen. Diese werden uns mit aller Kraft davon abbringen wollen, unseren Traum zu verwirklichen. Und wir werden stürzen. Wir werden stürzen und es wird wehtun. Es wird unheimlich wehtun. An diesem Schmerz könnt ihr übrigens einschätzen, wie sehr euch dieses Ziel wichtig ist. Wenn euch ein Rückschlag widerfährt oder ihr versagt habt und es euch nicht besonders schmerzt, dann verfolgt das Ziel nicht weiter. Denn das bedeutet, ihr wollt es nicht stark genug. Wenn euch aber nach diesen Rückschlägen, Fehlinvestitionen oder Versagen euch die Luft zum Atmen fehlt. Wenn die Brust so sehr schmerzt, dass ihr das Gefühl habt, es steckt eine Klinge in ihr drin, dann wisst ihr, dass ihr es wirklich wollt und alles daran setzt es zu erreichen.

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Wichtig ist nicht, dass wir gestürzt sind, zurückgeworfen wurden oder versagt haben. Wichtig ist auch nicht, dass wir in diesem Moment diesen Weg oder dieses Geschäft aufgegeben haben. Wie bereits zu Beginn gesagt. Aufgeben ist nicht gleich aufgeben. Man kann auf dem Weg zum Ziel aufgeben und manchmal ist das sogar wichtig. Weil man eventuell viel zu viel Kraft oder Ressourcen in ein Projekt steckt, das es gar nicht verdient hat. Vielleicht mussten wir stürzen, um stärker zu werden für die Probleme, die in der Zukunft auf uns warten. Vielleicht wollte uns eine Kraft in die richtige Richtung lenken, weil wir schon zu weit vom eigentlichen Weg abgekommen sind. Es ist egal, welcher Grund für unser Aufgeben verantwortlich ist. Wichtig ist nur, dass wir nur in diesem Moment aufgeben, nur die derzeitige Idee, das derzeitige Geschäftsmodell oder die derzeitige Lage, in der wir uns befinden. Aber wir dürfen niemals das übergeordnete Ziel aufgeben. Das ist unser Polarstern, der uns den Weg weist und uns auch nach Niederlagen daran erinnert, welches Ziel wir wirklich verfolgen.

Fazit:

  • Alle Menschen haben Ziele und Träume
  • Auf dem Weg zu diesen Zielen werden wir stürzen und auch hin und wieder aufgeben
  • Wir dürfen aber niemals das übergeordnete Ziel aufgeben
  • Das übergeordnete Ziel ist wie der Polarstern, der uns den Weg weist.
  • Es erinnert uns vor allem nach Niederlagen, dass wir weitermachen müssen

2 Kommentare zu „Warum aufgeben nicht gleich aufgeben bedeutet!

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