Warum du Rückschläge und Fehler lieben lernen solltest!

Wir alle hassen es, Fehler zu machen. Wir versuchen diese mit aller Macht zu vermeiden. Am Besten, wir gehen ihnen gleich komplett aus dem Weg, damit wir gar nicht erst in die Versuchung kommen zu scheitern oder einen Fehler zu begehen. Wir wollen alle immer so gut wie alle oder noch besser als alle anderen zu sein. Dadurch entsteht schnell der Irrglaube, dass Fehler machen zu Misserfolg führt. In den meisten Köpfen schwirrt der Irrglaube, dass nur Verlierer Fehler machen. Das wird uns auch jeden Tag durch die Medien vermittelt. Alle scheinen in ihrer Welt so perfekt, makellos und vor allem scheinen diese Menschen keine Fehler zu machen. Man könnte meinen, alle Menschen, die wir in der Öffentlichkeit sehen, sind von Natur aus so begabt oder mit Talenten gesegnet. Dass diese Menschen immer wissen was zu tun ist und die Wörter wie Rückschläge oder Fehler ihnen gar nicht geläufig sind.

„Dumme und Gescheite unterscheiden sich dadurch, dass der Dumme immer dieselben Fehler macht und der Gescheite immer neue.“

Kurt Tucholsky
Photo by Anete Lusina on Pexels.com

Fehler führen zum Ziel

Thomas Edison wurde mal gefragt, wie oft er gescheitert ist, bevor er die Glühbirne erfunden hat. Seine Antwort fasziniert mich immer wieder. Thomas Edison antwortete „Ich bin nicht gescheitert. Ich habe nur 10.000 Möglichkeiten ausprobiert, die nicht funktioniert haben.“ Dieses Zitat hat meine Wahrnehmung zu Fehlern und und Rückschlägen von Grund auf geändert. Wer hat in seinem Leben noch keine Rückschläge erlitten oder dumme Fehler gemacht.

Viele denken „jeder Fehler, den ich begehe, ist ein Beweis meiner persönlichen Unfähigkeit.“, „Alle werden mir mein Versagen vorhalten“ oder „Ich habe nur diese eine Chance, danach war es das. Daher lass ich mir lieber Zeit mit meiner Entscheidung.“. Aber jetzt stellt euch mal vor, Thomas Edison hätte auch so gedacht? Und hätte nach seinem ersten Versuch gleich das Handtuch geworfen. Oder schlimmer noch, er hätte die Entscheidung getroffen, es gar nicht erst zu versuchen, damit er keine Rückschläge in Kauf nehmen muss. Stellt euch all die schönen Dinge im Leben vor, die erst nach vielen Fehlern und einer enormen Anzahl an Rückschlägen erfunden oder geschaffen wurden.

Fehlerkultur Fehlanzeige

Man kann nicht leugnen, dass die heutige Zeit einen enormen Druck auf uns alle ausübt. Eine wirkliche Fehlerkultur haben wir nicht. Auch wenn das viele behaupten oder Unternehmen sich mit Behauptungen schmücken. Fehler werden meist sofort bestraft oder geächtet. Jeder Schritt, den wir mal gewagt haben und sich als Fehler entpuppte, wird überall dokumentiert. Die Selbstständigkeit, die nicht geklappt hat, steht im Lebenslauf wie ein dunkler Fleck. Die Fehlinvestition, die wir getätigt haben, die zur Insolvenz führte, wird gut erkennbar in der Schufaauskunft präsentiert.

Doch ohne Fehler und Rückschläge geht es nicht, denn die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mensch beim ersten Versuch ein erfolgreiches Unternehmen aus dem Boden stampft, ist bei Weitem unwahrscheinlicher als beim Lotto zu gewinnen. Wir müssen Fehler machen und an diesen wachsen und vor allem lernen.

Fehler sind gut!

„Misserfolge sind Wegweiser auf dem Weg zum Erfolg.“

C. S. Lewis

Es mag nicht so scheinen, allerdings ist jeder Fehler, den wir Menschen begehen, ein Lehrer. Er lehrt uns, wie es nicht geht. Er ist wie ein Coach, der im Nacken sitzt und sagt, „gut, dass war wohl nichts. Versuch es nochmal.“ Rückschläge sind nichts anderes als Hürden auf dem Weg zu unserem Ziel. Es ist erlaubt, Rückschläge zu erleiden. Sie zeigen, was wir alles noch nicht können und was wir noch alles lernen müssen. Rückschläge kommen gerne mal vorbei, aber sie dürfen auf keinen Fall lange bleiben. Umso länger wir sie bei uns bleiben, umso mehr gewöhnen wir uns an sie. Und irgendwann ist es okay, wenn man keine neuen Versuche wagt, denn man hat sich ja schon mit seinen Rückschlägen abgefunden und arrangiert.

Photo by Pixabay on Pexels.com

Besonders wichtig ist, dass wir aus unseren Fehlern lernen. Konfuzius sagte einmal „Wer einen Fehler macht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten“. Besser kann man es nicht erklären. Fehler sind erlaubt, allerdings sollte man mit aller Macht versuchen, diesen Fehler nicht zu wiederholen. Sonst kann man sich die Zeit und Mühe auch gleich sparen.

Fehler, die wir gemacht haben und die Rückschläge, die wir erleiden mussten, machen unsere Ziele noch wertvoller. Jeder Versuch steigert den Wert des Ziels. Jeder Rückschlag lässt uns noch sehnlicher nach dem Ergebnis dürsten.

Der letzte und wichtigste Punkt ist folgender: Wir dürfen niemals aufgeben. Alles ist erlaubt. Fehler machen ist erlaubt, Rückschläge sind erlaubt. Wenn man eine Pause vom Leben benötigt, ist dies auch erlaubt. Den selben Fehler mehrmals machen? Ja, auch das ist erlaubt. Vorrausgesetzt, man versucht ihn beim nächsten mal nicht mehr zu wiederholen. Denn alles, jede Aktion ist besser als Stillstand und Stillstand ist nichts anderes als der Beweis dafür, dass man aufgegeben hat.

Fazit

Kein Mensch macht gerne Fehler oder erlebt Rückschläge, aber das ist nun mal das Leben und es wird diese immer geben. Auch wenn uns die Medien was anderes klarmachen wollen. Rückschläge und Fehler im Leben zeigen uns einen Weg, den Weg, wie es nicht gemacht werden sollte. Leider fehlt in unserer heutigen Gesellschaft eine gute Fehlerkultur. Diese Gesellschaft sieht Fehler und Rückschläge als Schwäche an. Sie zeigen mit dem Finger auf Menschen, die versagt haben, sie sehen nicht den Menschen, die mutig waren und es versucht haben. Fakt ist, ohne Fehler und Rückschläge geht es nicht. Die Rückschläge machen uns stärker und besser. Die Fehler, die wir auf dem Weg zum Ziel machen, steigern den Wert des Ziels nur noch mehr. Fehler sind Lehrer, die uns zeigen, wie es nicht geht. Rückschläge fordern uns immer wieder auf aufzustehen. Am wichtigsten ist aber, dass man niemals aufgibt. Egal wieviele Fehler man gemacht oder Rückschläge erleiden musste. Aufgeben ist kein Option.

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Über den Autor

Mein Name ist Ümit Kocyigit und ich beschäftige mich bereits mehr als 10 Jahre lang mit Vertrieb, Psychologie und Menschenführung. Durch ein vielseitiges und abwechslungsreiches Leben entwickelte ich mich stetig weiter und möchte mein Wissen mit Ihnen teilen. Als Führungskraft, Manager und Koordinator motiviere ich jeden Tag Menschen und versuche das Beste aus Ihnen rauszuholen. In meiner Laufbahn arbeitete ich für einige Großkonzerne und habe viele Jahre Erfahrung in der Selbstständigkeit sammeln können.

9 Kommentare zu „Warum du Rückschläge und Fehler lieben lernen solltest!

  1. Danke für deinen Artikel! Es fällt mir tatsächlich schwer mit meinen Fehlern umzugehen, aber deine Worte haben mich angeregt, sie mehr als Lehrer und Coach zu sehen. Ich werde das in der nächsten Zeit mal versuchen….
    Weiter so!

    Gefällt 1 Person

  2. Ähm .. Edison hat die Glühbirne nicht erfunden, nur etwas verbessert. Erfunden hat die Joseph Swan.
    Ansonsten interessanter Artikel. Aber ich persöhnlich liebe es Fehler zu machen, dann weiss man es beim nächsten mal besser und kann andere Fehler machen. Dann probiert man eben mal alle dutzende Fehler durch, irgendwann klappt es und man hat den Weg gelernt die Fehler zu umgehen.
    Wie langweilig wäre es auch immer alles auf Anhieb richtig zu machen. Dabei gibt es doch gar keine Lernkurve, keine Erfassung der Fehlschläge und kein Weg auf der Antwort zu „Warum ist etwas die richtige Art etwas zu tun“.
    „Na weil es so funktioniert“ hat bringt doch nichts.
    „Weil es auf diese und jene Weise nicht funktioniert weil; da und da ein Fehler ist; jener Weg nicht funktioniert weil“.
    Die ganze Wissenschaft und das ganze Wissen das wir heutzutage zur Verfügung haben begründet auf: wir haben es so probiert und es hat aus jenen und welchen Gründen nicht funktioniert.

    Gefällt 1 Person

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