Die Meinung der anderen

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Es sind die Meinungen anderer Menschen, die uns glauben lassen, dass wir nicht so gut sind, wie wir eigentlich sind oder sein könnten. Was aber ist genau eine Meinung? Meinung bedeutet: eine persönliche Ansicht, eine Überzeugung, eine Einstellung o. Ä., die jemand in Bezug auf jemanden, etwas hat (und die sein Urteil bestimmt). Die Betonung liegt auf „JEMAND“. Wir hören auf Menschen, die uns nicht kennen. Sie kennen weder unsere Geschichte, unsere Herkunft noch den Weg, den wir gehen mussten, um dahin zu gelangen, wo wir heute stehen. Meist sind es Menschen, die in der Hierarchie über uns stehen und glauben zu wissen, was wir im Stande sind zu bewältigen. Bertrand Russel sagte mal …

Auch wenn alle einer Meinung sind, können alle Unrecht haben.

Bertrand Russel

Die Meinung anderer ist uns dennoch wichtig. Wir versuchen unsere Handlungen, Gedanken und unser Auftreten mit der Meinung anderer abzugleichen und hoffen, dass andere die Meinung über uns haben, die wir uns über uns erhoffen. Es klingt verrückt und das ist es auch. Denn meist sind die Menschen, die eine Meinung über uns haben, diejenigen, die keine über uns haben dürften. Denn sie kennen uns nicht. Sie sehen nur einen kleinen Ausschnitt unseres Lebens und bilden sich ein, über uns urteilen zu dürfen. Das gilt übrigens auch oft über Kollegen und Vorgesetzte. Sie sehen auch nur einen Bruchteil unserer Leistungen und meist sehen sie nur hin, wenn etwas nicht so gut läuft. Die unzähligen Male, wo alles nach Plan verläuft, werden meist übersehen oder mit Absicht ignoriert. Man müsste ja im schlimmsten Fall mal den Mitarbeiter loben. Wo kommen wir da bloß hin? (Randnotiz: Das gilt nicht für meinen jetztigen Vorgesetzten). Aber ich habe in der Vergangenheit oft solche Erfahrungen gemacht. Leider.

Von der Meinung anderer lösen

Im Grunde ist es ganz einfach. Die Unzufriedenheit, die in der Meinung anderer über uns steckt, ist meist die eigene Unzufriedenheit der betroffenen Person. Es ist das eigene Versagen oder der Neid, der aus ihnen spricht. Denn erfolgreiche Menschen bilden sich nicht einfach so Meinungen über andere Menschen, vor allem nicht, wenn sie diese Person nicht wirklich oder lange kennen. Erfolgreiche und vor allem gute Menschen nehmen sich Zeit, bevor sie urteilen. Denn sie wissen, ein Ruf ist schnell zerstört, aber einen Ruf aufbauen, dauert ein Leben lang. Sie haben auch überhaupt nicht die Zeit für Meinungen, denn sie müssen tagtäglich wichtige Entscheidungen treffen und diese treffen sie nicht auf Basis von irgendwelchen Meinungen, sondern Fakten. Nur Menschen, die nicht wichtig genug sind, um wichtige Entscheidungen treffen zu müssen, können sich über Meinungen Gedanken machen. Meinungen, die in sekundenschnelle gefässtigt sind. Denn das ist einfach, einfach ist gut, denn einfach kostet keine Kraft. Über Ethik und Moral fange ich hier gar nicht erst an.

Was lernen wir daraus?

Meinungen bilden sich Menschen, die keine haben dürften. Aber sie versuchen ihrem kleinen und unwichtigen Leben ein wenig Bedeutung zu geben. Traurig ist nur, dass diese Meinung im Grunde keinen interessiert, außer Menschen mit gleicher Geisteshaltung. Und mit diesen Menschen sollten Sie sowieso nichts zu tun haben wollen. Also gehen Sie ihren Weg und sehen Sie nicht nach rechts und nicht nach links. Das Ziel liegt genau vor Ihnen. Sie dürfen sich nur nicht ablenken lassen. Die Meinung anderer ist nur für eine Sache gut und zwar als Motivation, um es diesen Menschen zu beweisen, dass Sie falschlagen. Nehmen Sie diese Meinungen und verwandeln Sie sie in Treibstoff für Ihr Leben. Um es mit den Worten eines berühmten Rappers zu sagen …

Only God can judge me

Tupac Shakur

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Beste Grüße, Ihr Ümit Kocyigit

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Über den Autor

Mein Name ist Ümit Kocyigit und ich beschäftige mich bereits mehr als 10 Jahre lang mit Vertrieb, Psychologie und Menschenführung. Durch ein vielseitiges und abwechslungsreiches Leben entwickelte ich mich stetig weiter und möchte mein Wissen mit Ihnen teilen. Als Führungskraft, Manager und Koordinator motiviere ich jeden Tag Menschen und versuche das Beste aus Ihnen rauszuholen. In meiner Laufbahn arbeitete ich für einige Großkonzerne und habe viele Jahre Erfahrung in der Selbstständigkeit sammeln können.

3 Kommentare zu „Die Meinung der anderen

  1. Hallo Ümit,

    du sagst: „Es sind die Meinungen anderer Menschen, die uns glauben lassen, dass wir nicht so gut sind, wie wir eigentlich sind oder sein könnten.“

    Dazu kommen dann noch die eigenen Meinungen
    und Ansprüche, mit denen wir uns gerne traktieren.

    Meinungen (im guten Sinn)
    sind vorläufige Annahmen.

    Wenn es schlecht läuft, fixieren wir sie.

    🌱

    Ümit: „Menschen, die in der Hierarchie über uns stehen“

    Solches Denken sollten wir nicht zulassen.

    ◾ Niemand steht über mir.
    ◾ Niemand steht unter mir.

    Auch dann nicht, wenn manche Konstellationen es so aussehen lassen.

    https://nirmalo.wordpress.com/2020/10/24/auf-augenhohe/

    Eine Frage der Würde.

    🌱

    Ümit: „Menschen, die eine Meinung über uns haben … die keine über uns haben dürften“

    Warum nicht?
    Jeder darf über mich
    denken, was immer er möchte.

    Das macht mich frei.
    Keine Anstrengung.

    🌱

    Ümit: „…sie kennen uns nicht. Sie sehen nur einen kleinen Ausschnitt unseres Lebens und bilden sich ein, über uns urteilen zu dürfen. Das gilt übrigens auch oft über Kollegen und Vorgesetzte“

    Niemand kennt uns. Einschließlich wir selbst. Oder? Wer kennt sich schon?

    Meinungen über sich haben,
    ist noch nicht… sich kennen.

    🌱

    Ümit: „erfolgreiche Menschen…“

    Was ist Erfolg?

    „Erfolg im Leben ist etwas Sein, etwas Schein und sehr viel Schwein.“
    – Philip Rosenthal

    Die Zwillingsseite des Erfolges ist das Scheitern.
    Gibt es schon eine Kultur des Scheiterns?

    Wir kennen den kurzfristigen Erfolg und langfristigen.

    Außerdem muß der Bezug geklärt werden.

    ERFOLG in Bezug auf:
    • Umsatz,
    • Applaus,
    • Bekanntheitsgrad,
    • Wissen
    • Erinnerungsvermögen
    • Weisheit
    • usw…

    Der langfristige Erfolg ist die halbe Strecke:

    3 – Ende (Scheitern)
    2 – Zenit („Erfolg“)
    1 – Beginn (Ambition)

    🌱

    Ümit: „gute Menschen nehmen sich Zeit, bevor sie urteilen“

    Warum überhaupt… über
    einen Menschen urteilen?

    🌱

    Ümit: „Nur Menschen, die nicht wichtig genug sind…“

    Gibt es denn einen unwichtigen Menschen?

    🌱

    Ümit: „…ihrem kleinen und unwichtigen Leben…“

    Ümit: „Meinungen bilden sich Menschen, die keine haben dürften“

    Was willst du daran ändern, daß sich Leute eine Meinung über dich bilden?

    Das ist unvermeidlich. Selbst dann, wenn sich keiner eine bilden wollen würde:

    Schon, wenn du einen Raum betrittst, teilst du dich mit. Teils gewollt, größtenteils aber unbeabsichtigt. Mit jeder Geste, mit jedem Ton deiner Stimme und sehr viel… allein über deine Körperhaltung in verschiedenen Situationen. Unmöglich, das alles zu kontrollieren. Kontrollieren kannst du nur den kleinsten Teil wie Haare, Kleidung und die kognitive Vorbereitung.

    Ob es den Leuten bewußt ist oder nicht:
    Du hinterläßt nicht den einen Eindruck, sondern… hunderte von Eindrücken.

    Septembergrüße 🌻
    von Nirmalo

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